Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Auf dieser Seite finden Sie relevante Informationen, Downloads und weiterführende Links für Unternehmen im Zusammenhang mit der derzeitigen Situation rund um das Coronavirus. Wir werden diese Seite täglich aktualisieren und auch ergänzen. Es lohnt sich also immer, hier vorbeizuschauen.

zuletzt aktualisiert: 01.06.2021

Aktuelles

Corona-Stufenplan 2.0

Am 01.06.2021 ist der Corona-Stufenplan 2.0 der niedersächsischen Landesregierung in Kraft getreten. Er regelt, ab welchen Inzidenzwerten Lockerungen eintreten. Sie können den Stufenplan hier herunterladen:

Corona-Stufenplan 2.0

Überblick Stufen:

  • Stufe 1 - erhöhtes Infektionsgeschehen - 7-Tage-Inzidenz zwischen 10 und 35
  • Stufe 2 - hohes Infektionsgeschehen - 7-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50
  • Stufe 3 - starkes Infektionsgeschehen - 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100
  • Ab einer Inzidenz von 100 tritt die Bundes-Notbremse in Kraft

Informationen zu COVID-19-Impfungen in Unternehmen

Ab dem 7. Juni 2021 (KW 23) werden auch die Betriebsärzte bundesweit in die dezentrale COVID-19-Impfkampagne einbezogen werden. 

Im Download finden Sie eine Handlungshilfe der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Sie erläutert die Bestellvorgaben und Lieferung der Impfstoffe einschließlich des Impfzubehörs und informiert zu wichtigen Punkten bei der Vorbereitung und Verabreichung der Impfstoffe. Bitte geben Sie die Handlungshilfe an Ihre betreuenden Betriebsärztinnen und Betriebsärzte weiter.

Handreichung für Betriebsärzte zu Impfstoffen und Zubehör

Weitere Informationen, zum Beispiel zur Haftung und arbeitsrechtlichen Fragen, finden Sie in dem nachfoldenden Leitfaden.

Leitfaden zum Impfen durch Betriebsärzte

Weitere Informationen zum Thema Impfungen in Unternehmen finden Sie auf der Website www.wirtschaftimpftgegencorona.de >>

Testbescheinigung für im Betrieb durchgeführte Tests

Arbeitgeber/innen haben nun die Möglichkeit, arbeitgeberseitig Testbescheinigungen für im Betrieb durchgeführte Tests auszustellen. Dies gilt für unter fachkundiger Aufsicht am Arbeitsplatz durchgeführte Testungen. Die Bescheinigung sind den im Testzentrum ausgestellten bescheinigten Negativtestungen gleichgestellt.

Im Falle eines negativen Testergebnisses kann diese Bescheinigung für 24 Stunden überall dort genutzt werden, wo die Landesverordnung einen aktuellen negativen Test verlangt.

Im Download finden Sie eine mit der Landesregierung abgestimmte Mustervorlage.

Testbescheinigung Arbeitgeber

Viertes Bevölkerungsschutzgesetz - Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages vom 21.04.21

Im Download finden Sie das vierte Bevölkerungsschutzgesetz, wie es vom Deutschen Bundestag am 21.04.21 beschlossen wurde.

Infektionsschutzgesetz - Beschluss vom 21.04.21

Dies sind die wichtigsten Änderungen:

  • Bundesweit einheitliche Notbremse.
  • Gesetzlich vom Bund definierte Schutzmaßnahmen wie Kontakt- und nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 22 Uhr bis 5 Uhr, Restriktionen für Einzelhandel, Gastronomie, Hotels, Kultur-, Dienstleistungs-, Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Weitergehende Landesregelungen bleiben unberührt
  • Notbremse ist bis zum 30.06.21 befristet
  • Außerdem ist in dem Gesetz vorgesehen: Verordnungsermächtigungen für die Bundesregierung, damit diese mit Zustimmung von Bundestag und Bundesrat weitere Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus und besondere Regelungen für geimpfte oder negativgesteste Personen
  • Flankierend: zusätzliche Kinderkrankentage

Pflicht zum Testangebot in Unternehmen ab 20.04.2021

Die Verpflichtung der Arbeitgeber zum Angebot von Tests nach der Arbeitsschutzverordnung tritt ab heute, Dienstag, 20. April 2021 in Kraft. Nähere Erläuterung des BMAS finden Sie in beigefügtem Link:

BMAS - Corona-Arbeitsschutzverordnung

SARS-CoV-2-Teststrategie

Neben der laufenden Aktualisierung der Impfstrategie überarbeitet der Bund ständig die Testverordnungen. Neben den bisher bekannten PCR- und Antigenschnelltests werden zwischenzeitlich Selbsttests angeboten, die für jeden erhältlich sind. Mit der Erweiterung der Teststrategie sollen unerkannte Infektionsketten frühzeitig erkannt und unterbrochen werden. Im Download finden Sie ein Schaubild der aktuellen Corona-Teststrategie.

Mehr testen für weniger Corona


Überblick über die verschiedenen Teststrategien

  • PCR Testungen sind weiterhin der Goldstandard, da sie Infektionen auch in einem frühen Stadium aufdecken können und darüber hinaus über eine hohe Genauigkeit und Treffsicherheit verfügen. Hierbei wird genetisches Material des Virus nachgewiesen. Nachteil ist allerdings die zeitliche Verzögerung bis zum Testergebnis.
  • Antigenschnelltests zeigen ein positives Ergebnis, wenn sich bestimmte Proteine des Virus im Rachen befinden, was auf eine akute Infektion hinweist.

    Während das schnelle Testergebnis innerhalb von 15-30 Minuten auch ein zügiges Handeln im Falle einer Infektion erlaubt, zeigen diese Tests im Vergleich zur PCR Testung eine weniger genaue Treffsicherheit.

    Im Falle eines positiven Ergebnisses muss dieses aufgrund dessen durch eine PCR Testung verifiziert werden und der Betroffene sich bis zum Testergebnis isolieren.
    Während Antigenschnelltests vor einiger Zeit nur durch medizinisches Personal durchgeführt werden durften, hat sich dieses insofern geändert, dass der Abstrich auch durch geschultes Personal vorgenommen werden kann.

    Seit dem 08.03.2021 können sich alle Bürgerinnen und Bürger einmal in der Woche mit einem Schnelltest kostenlos testen lassen beispielsweise in Apotheken.Das Bundesministerium für Arzneimittel hat zahlreiche Antigenschnelltests freigegeben und hier Angaben zur Spezifität und Sensitivität gemacht.

    Hier muss man allerdings wissen, dass dieses Herstellerangaben sind und die angegebenen Zahlen nicht durch eine neutrale Stelle geprüft worden sind. (Validierung).

    Für Antigenschnelltests liegen zwischenzeitlich eine Reihe von Validierungen vor, die Sie unter anderem hier nachlesen können.
  • Sollte kein geschultes Personal vorhanden sein, sind mittlerweile Selbsttests verfügbar.

    Während Proben bei PCR- und Antigenschnelltests aus der hinteren Rachenwand entnommen werden müssen, ist dieses bei den Selbsttests aus dem vorderen Nasenraum bzw. als Speichelprobe oder Gurgeltest möglich.

    Selbsttests eignen sich nicht zur Testung von symptomatischen Patienten, da hier die geringere Treffsicherheit im Vergleich zur PCR Testung fatale Folgen haben könnte!

    Das Bundesministerium hat in Bezug auf Selbstests aktuell folgende Tests freigegeben, die Sie hier nachlesen können.

    Weitere Informationen zur Teststrategie finden Sie hier:
    Bundesgesundheitsministerium >>

    Ärzteblatt >>

Unser Partnervererein, die Arbeitsmedizinischen Zentren, führen weiterhin Antigenschnelltest nach Terminvereinbarung durch (25,00 Euro zzgl. MwSt pro Person) bzw. verweist auf einen externen Anbieter, sollte es sich um eine große Anzahl von Testungen handeln. Außerdem sind in den Betrieben auch Antigenschnelltests nach Schulung des Personals oder Selbsttests möglich, um eine erhöhte Sicherheit hinsichtlich unerkannter Infektionsketten herzustellen. Fragen hierzu beantworten die Arbeitsmediznischen Zentren. Kontakt >>

Bitte beachten Sie: Trotz Testungen sollten weiterhin die geltenden Hygieneregeln Anwendung finden, um in Betrieben weiterhin Infektionszahlen niedrig zu halten.

Reisen, Quarantäne & Testpflicht - Ein- und Rückreise aus dem Ausland

Die Niedersächsische Landesregierung hat auf ihrer Website schematische Darstellungen zu Maßnahmen für Ein- und Rückreisende aus Riskogebieten veröffentlicht. Es wird unterschieden in: „Risikogebiet“, „Hochinzidenzgebiet“ und „Virusvarianten-Gebiet“. Die Schaubilder geben abgestuft nach der jewiligen Risikogebiets-Kategorie einen Überblick, wann digitale Einreiseanmeldungen, Negativ-Test-Nachweise oder Quarantänen notwendig sind.

Zur Website der Niedersächsischen Landesregierung >>

Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus

Die aktualisierte Fassung ist ab dem 15. März gültig. Die unten stehende Datei macht die neu hinzugefügten Passagen sichtbar.

Niedersächsische Corona-Verordnung

Aktualisierung SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel aktualisiert. Die Aktualisierung trägt insbesondere der Ausweitung der Schutzformel "AHA+L" im Abschnitt "Lüften" Rechnung. Und sie enthält außerdem klarstellende und redaktionelle Änderungen. Im nachfolgenden Download sind die Änderungen gelb markiert.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 22.02.2021

Zudem gibt es eine neue Fassung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards. Hier wurden Aufgaben der beteiligten Kreise und Stellen klarer gefasst und die bisher enthaltenen Beschreibungen konkreter Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz gestrichen. Hier können Sie den Standard herunterladen:

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards

Die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung finden Sie hier:

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Die Verordnung und die Arbeitsschutzregel greifen ineinander und ergänzen sich, wobei die grundlegenden Maßnahmen des Infektionsschutzes in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel beschrieben wird.

Weiterführende Informationen

Überarbeitete Hinweise zu Entschädigungsansprüchen nach § 56 IfSG

Das Bundesgesundheitsminsiterium (BMG) hat seine Hinweise zum Erstattungsverfahren nach § 56 IfSG für Arbeitnehmer und Selbständige überarbeitet und diese zu einer neuen Entschädigungsregelung betreuungspflichtiger Eltern und zur Berechnung des Verdienstausfalls ergänzt. Den kompletten Fragen- und Antwortkatalog finden Sie in dem nachfolgenden Download.

Fragenkatalog zu Entschädigungsansprüchen nach § 56 IfSG

Weitere Informationen finden Sie auf der Website "IfsG Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz". Dort können Sie auch Online-Anträge zur Erstattung stellen. Zur Website >>

Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu Regelungen zum Verfahren Kurzarbeitergeld für das Jahr 2021

Die BA hat eine fachliche Weisung bezüglich Regelungen zum Verfahren Kurzarbeitergeld für das aktuelle Jahr veröffentlicht. In der Zusammenfassung heißt es: "Soweit erforderlich werden die untergesetzlichen Verfahrensvereinfachungen des Jahres 2020 zum Kurzarbeitergeld (Kug) bis zum 31.12.2021 verlängert und weitere Regelungen getroffen.

Regelungen zum Verfahren Kurzarbeitergeld für das Jahr 2021

Weitere Informationen zum Kug und ein FAQ-Papier finden Sie auf www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit

Außerdem werden die Tabellen mit den pauschalierten Nettoentgelten für das Kurzarbeitergeld für das Jahr 2021 nicht mehr im Wege der Verordnung durch das Bundesarbeitsministerium bekannt gemacht, sonder nur noch durch die BA. Die Werte der Tabellen sind für die Berechnung des Kurzarbeitergeldes zugrunde zu legen.

Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes 2021, 67/60%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes 2021, 77/70%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes 2021, 87/80%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes - Auszubildende bis 325 € brutto 2021, 67/60%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes - Auszubildende bis 325 € brutto 2021, 77/70%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes - Auszubildende bis 325 € brutto 2021, 87/80%

Das Bundesfinanzministerium (BMF) verlängert steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder verlängert das BMF steuerliche Maßnahmen zur Vermeidung unbilliger Härten für wirtschaftliche Schäden, die durch das Coronavirus entstanden sind. So wird beispielsweise die Möglichkeit der zinslosen Stundung von Steurforderungen, die bis zum 31.03.2021 fällig werden, verlängert. Alle Maßnahmen finden Sie in dem unten stehenden Download.

Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Prävention in der Corona-Pandemie

Welche Punkte gilt es zu beachten, um Infektionszahlen im Betrieb niedrig zu halten? Antworten auf diese Frage gibt es in der nachfolgenden Präsentation.

Prävention in der Corona-Pandemie

Der "Corona-Knigge" der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und der deutschen Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP)

Die DGKH und die GHUP haben einen Leitfaden zur Hygiene in Zeiten der COVID-19-Pandemie herausgebracht. Trotz Lockdown und verschäfter Corona-Maßnahmen gehen die Infektionszahlen nur langsam zurück. Deshalb haben die beiden Institutionen einen dringenden Bedarf für konkrete und alltagstauglich Handlungsempfehlungen gesehen. Der Ratgeber gibt Hilfestellungen, praktische Tipps und Informationen, wie und wo man sich schützen muss, wann man besonders streng und vorsichtig sein sollte und wann man es auch einmal lockerer angehen kann, wie bspw. an der frischen Luft. Die Broschüre können Sie im Folgenden herunterladen.

Der "Corona-Knigge" der DGKH und GHUP

FAQ - Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie

Einen Überblick über das FAQ-Papier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zu den arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie gibt der nachfolgende Download. Dort werden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation praxisrelevante Fragen rund um Infektionsschutz, Urlaubsrückkehrer, Einsatz der Corona-App etc. beantwortet. Stand: Juli 2020

FAQ - Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie