Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Auf dieser Seite finden Sie relevante Informationen, Downloads und weiterführende Links für Unternehmen im Zusammenhang mit der derzeitigen Situation rund um das Coronavirus. Wir werden diese Seite täglich aktualisieren und auch ergänzen. Es lohnt sich also immer, hier vorbeizuschauen.

zuletzt aktualisiert: 23.03.2021

Aktuelles

SARS-CoV-2-Teststrategie

Neben der laufenden Aktualisierung der Impfstrategie überarbeitet der Bund ständig die Testverordnungen. Neben den bisher bekannten PCR- und Antigenschnelltests werden zwischenzeitlich Selbsttests angeboten, die für jeden erhältlich sind. Mit der Erweiterung der Teststrategie sollen unerkannte Infektionsketten frühzeitig erkannt und unterbrochen werden. Im Download finden Sie ein Schaubild der aktuellen Corona-Teststrategie.

Mehr testen für weniger Corona


Überblick über die verschiedenen Teststrategien

  • PCR Testungen sind weiterhin der Goldstandard, da sie Infektionen auch in einem frühen Stadium aufdecken können und darüber hinaus über eine hohe Genauigkeit und Treffsicherheit verfügen. Hierbei wird genetisches Material des Virus nachgewiesen. Nachteil ist allerdings die zeitliche Verzögerung bis zum Testergebnis.
  • Antigenschnelltests zeigen ein positives Ergebnis, wenn sich bestimmte Proteine des Virus im Rachen befinden, was auf eine akute Infektion hinweist.

    Während das schnelle Testergebnis innerhalb von 15-30 Minuten auch ein zügiges Handeln im Falle einer Infektion erlaubt, zeigen diese Tests im Vergleich zur PCR Testung eine weniger genaue Treffsicherheit.

    Im Falle eines positiven Ergebnisses muss dieses aufgrund dessen durch eine PCR Testung verifiziert werden und der Betroffene sich bis zum Testergebnis isolieren.
    Während Antigenschnelltests vor einiger Zeit nur durch medizinisches Personal durchgeführt werden durften, hat sich dieses insofern geändert, dass der Abstrich auch durch geschultes Personal vorgenommen werden kann.

    Seit dem 08.03.2021 können sich alle Bürgerinnen und Bürger einmal in der Woche mit einem Schnelltest kostenlos testen lassen beispielsweise in Apotheken.Das Bundesministerium für Arzneimittel hat zahlreiche Antigenschnelltests freigegeben und hier Angaben zur Spezifität und Sensitivität gemacht.

    Hier muss man allerdings wissen, dass dieses Herstellerangaben sind und die angegebenen Zahlen nicht durch eine neutrale Stelle geprüft worden sind. (Validierung).

    Für Antigenschnelltests liegen zwischenzeitlich eine Reihe von Validierungen vor, die Sie unter anderem hier nachlesen können.
  • Sollte kein geschultes Personal vorhanden sein, sind mittlerweile Selbsttests verfügbar.

    Während Proben bei PCR- und Antigenschnelltests aus der hinteren Rachenwand entnommen werden müssen, ist dieses bei den Selbsttests aus dem vorderen Nasenraum bzw. als Speichelprobe oder Gurgeltest möglich.

    Selbsttests eignen sich nicht zur Testung von symptomatischen Patienten, da hier die geringere Treffsicherheit im Vergleich zur PCR Testung fatale Folgen haben könnte!

    Das Bundesministerium hat in Bezug auf Selbstests aktuell folgende Tests freigegeben, die Sie hier nachlesen können.

    Weitere Informationen zur Teststrategie finden Sie hier:
    Bundesgesundheitsministerium >>

    Ärzteblatt >>

Unser Partnervererein, die Arbeitsmedizinischen Zentren, führen weiterhin Antigenschnelltest nach Terminvereinbarung durch (25,00 Euro zzgl. MwSt pro Person) bzw. verweist auf einen externen Anbieter, sollte es sich um eine große Anzahl von Testungen handeln. Außerdem sind in den Betrieben auch Antigenschnelltests nach Schulung des Personals oder Selbsttests möglich, um eine erhöhte Sicherheit hinsichtlich unerkannter Infektionsketten herzustellen. Fragen hierzu beantworten die Arbeitsmediznischen Zentren. Kontakt >>

Bitte beachten Sie: Trotz Testungen sollten weiterhin die geltenden Hygieneregeln Anwendung finden, um in Betrieben weiterhin Infektionszahlen niedrig zu halten.

Reisen, Quarantäne & Testpflicht - Ein- und Rückreise aus dem Ausland

Die Niedersächsische Landesregierung hat auf ihrer Website schematische Darstellungen zu Maßnahmen für Ein- und Rückreisende aus Riskogebieten veröffentlicht. Es wird unterschieden in: „Risikogebiet“, „Hochinzidenzgebiet“ und „Virusvarianten-Gebiet“. Die Schaubilder geben abgestuft nach der jewiligen Risikogebiets-Kategorie einen Überblick, wann digitale Einreiseanmeldungen, Negativ-Test-Nachweise oder Quarantänen notwendig sind.

Zur Website der Niedersächsischen Landesregierung >>

Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus

Die aktualisierte Fassung ist ab dem 15. März gültig. Die unten stehende Datei macht die neu hinzugefügten Passagen sichtbar.

Niedersächsische Corona-Verordnung

Aktualisierung SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel aktualisiert. Die Aktualisierung trägt insbesondere der Ausweitung der Schutzformel "AHA+L" im Abschnitt "Lüften" Rechnung. Und sie enthält außerdem klarstellende und redaktionelle Änderungen. Im nachfolgenden Download sind die Änderungen gelb markiert.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 22.02.2021

Zudem gibt es eine neue Fassung des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards. Hier wurden Aufgaben der beteiligten Kreise und Stellen klarer gefasst und die bisher enthaltenen Beschreibungen konkreter Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz gestrichen. Hier können Sie den Standard herunterladen:

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards

Die aktuelle SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung finden Sie hier:

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung

Die Verordnung und die Arbeitsschutzregel greifen ineinander und ergänzen sich, wobei die grundlegenden Maßnahmen des Infektionsschutzes in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel beschrieben wird.

Niedersächsischer Stufenplan 2.0

Der niedersächsische Entwurf eines Stufenplans 2.0 soll für die nächsten ca. 6 Monate Orientierung geben und Transparenz über geplante Maßnahmen schaffen. 

Niedersächsischer Stufenplan 2.0

Die Staatskanzlei erläutert ihre Strategie dazu in einer Vorbemerkung.

Vorbemerkung Staatskanzlei zum niedersächsischen Stufenplan 2.0

Kabinett beschließt "Drittes Corona-Steuerhilfegesetz"

Am 9. Februar beschloss das Kabinett den Entwurf eines "Dritten Gesetzes zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise". Den Gesetzentwurf finden Sie im hier als Download.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Erhöhung des steuerlichen Verlustrücktrags für die Jahre 2020 und 2021 auf 20 Mio. Euro bei Zusammenveranlagung (siehe Seiten 3, 4, 11, 12 im Download)
  • Verlängerung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes von 7 % auf Speisen in der Gastronomie bis zum 31. Dezember 2022 (siehe Seiten 4 und 12 im Download)
  • Gewährung eines inmaligen Kinderbonuses von 150 Euro pro Kind (siehe Seiten 3 bis 5, 11 und 13 im Download)

Gesetzentwurf Drittes Corona-Steuerhilfegesetz

Besonderheiten in der Abrechnung und Beantragung beim Kinderkrankengeld im Jahr 2021

Am 18.01.2021 wurde das Gesetz zur Ausweitung des Kinderkrankengelds im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Der Spitzenverband der Krankenkassen GKV-Spitzenverband gibt folgende Hinweise für die Abrechung und Beantragung beim Kinderkrankengeld im Jahr 2021:

Die Regelung soll rückwirkend zum 5. Januar 2021 in Kraft treten. Damit besteht ab diesem Zeitpunkt ein Anspruch auf die verlängerte Zahlung von Kinderkrankengeld und auf das Kinderkrankengeld nach § 45 Abs. 1 SGB V in Verbindung mit § 45 Abs. 2a Satz 3 SGB V (pandemiebedingte Betreuung). Insofern können Versicherte rückwirkend für Zeiten ab dem 5. Januar 2021 das Kinderkrankengeld im Falle einer pandemiebedingten Betreuung beantragen.

Der Grund der pandemiebedingten Betreuung des Kindes soll der Krankenkasse auf geeignete Weise nachgewiesen werden. Hierzu kann die Krankenkasse eine Bescheinigung der entsprechenden Einrichtung verlangen (§ 45 Abs. 2a Satz 4 SGB V).

Während des Bezugs von Kinderkrankengeld ruht der Entschädigungsanspruch nach IfSG.

Hinweise des UVN für die Unternehmenspraxis

Weiterführende Informationen

Überarbeitete Hinweise zu Entschädigungsansprüchen nach § 56 IfSG

Das Bundesgesundheitsminsiterium (BMG) hat seine Hinweise zum Erstattungsverfahren nach § 56 IfSG für Arbeitnehmer und Selbständige überarbeitet und diese zu einer neuen Entschädigungsregelung betreuungspflichtiger Eltern und zur Berechnung des Verdienstausfalls ergänzt. Den kompletten Fragen- und Antwortkatalog finden Sie in dem nachfolgenden Download.

Fragenkatalog zu Entschädigungsansprüchen nach § 56 IfSG

Weitere Informationen finden Sie auf der Website "IfsG Entschädigung nach Infektionsschutzgesetz". Dort können Sie auch Online-Anträge zur Erstattung stellen. Zur Website >>

Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu Regelungen zum Verfahren Kurzarbeitergeld für das Jahr 2021

Die BA hat eine fachliche Weisung bezüglich Regelungen zum Verfahren Kurzarbeitergeld für das aktuelle Jahr veröffentlicht. In der Zusammenfassung heißt es: "Soweit erforderlich werden die untergesetzlichen Verfahrensvereinfachungen des Jahres 2020 zum Kurzarbeitergeld (Kug) bis zum 31.12.2021 verlängert und weitere Regelungen getroffen.

Regelungen zum Verfahren Kurzarbeitergeld für das Jahr 2021

Weitere Informationen zum Kug und ein FAQ-Papier finden Sie auf www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit

Außerdem werden die Tabellen mit den pauschalierten Nettoentgelten für das Kurzarbeitergeld für das Jahr 2021 nicht mehr im Wege der Verordnung durch das Bundesarbeitsministerium bekannt gemacht, sonder nur noch durch die BA. Die Werte der Tabellen sind für die Berechnung des Kurzarbeitergeldes zugrunde zu legen.

Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes 2021, 67/60%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes 2021, 77/70%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes 2021, 87/80%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes - Auszubildende bis 325 € brutto 2021, 67/60%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes - Auszubildende bis 325 € brutto 2021, 77/70%
Tabelle zur Berechnung des Kurzarbeitergeldes - Auszubildende bis 325 € brutto 2021, 87/80%

Das Bundesfinanzministerium (BMF) verlängert steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder verlängert das BMF steuerliche Maßnahmen zur Vermeidung unbilliger Härten für wirtschaftliche Schäden, die durch das Coronavirus entstanden sind. So wird beispielsweise die Möglichkeit der zinslosen Stundung von Steurforderungen, die bis zum 31.03.2021 fällig werden, verlängert. Alle Maßnahmen finden Sie in dem unten stehenden Download.

Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Prävention in der Corona-Pandemie

Welche Punkte gilt es zu beachten, um Infektionszahlen im Betrieb niedrig zu halten? Antworten auf diese Frage gibt es in der nachfolgenden Präsentation.

Prävention in der Corona-Pandemie

Der "Corona-Knigge" der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und der deutschen Gesellschaft für Hygiene, Umweltmedizin und Präventivmedizin (GHUP)

Die DGKH und die GHUP haben einen Leitfaden zur Hygiene in Zeiten der COVID-19-Pandemie herausgebracht. Trotz Lockdown und verschäfter Corona-Maßnahmen gehen die Infektionszahlen nur langsam zurück. Deshalb haben die beiden Institutionen einen dringenden Bedarf für konkrete und alltagstauglich Handlungsempfehlungen gesehen. Der Ratgeber gibt Hilfestellungen, praktische Tipps und Informationen, wie und wo man sich schützen muss, wann man besonders streng und vorsichtig sein sollte und wann man es auch einmal lockerer angehen kann, wie bspw. an der frischen Luft. Die Broschüre können Sie im Folgenden herunterladen.

Der "Corona-Knigge" der DGKH und GHUP

FAQ - Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie

Einen Überblick über das FAQ-Papier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zu den arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie gibt der nachfolgende Download. Dort werden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation praxisrelevante Fragen rund um Infektionsschutz, Urlaubsrückkehrer, Einsatz der Corona-App etc. beantwortet. Stand: Juli 2020

FAQ - Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie