Coronavirus: Informationen für Unternehmen

Auf dieser Seite finden Sie relevante Informationen, Downloads und weiterführende Links für Unternehmen im Zusammenhang mit der derzeitigen Situation rund um das Coronavirus. Wir werden diese Seite täglich aktualisieren und auch ergänzen. Es lohnt sich also immer, hier vorbeizuschauen.

zuletzt aktualisiert: 20.10.2020

Weitere Informationen

Übersicht Corona-Regelungen in den Bundesländern

Über den folgenden Link erhalten Sie eine Übersicht der Corona-Regelungen in den Bundesländern.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-bundeslaender-1745198

Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Die neue Verordnung tritt ab 09.10.2020 in Kraft. Besonders möchten wir auf folgende Paragraphen hinweisen:
§ 7 (Veranstaltungen)
§ 8 (Messen)
§ 17 (Ein- unf Rückreisende)

Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

Niedersächsische Verordnung über Beherbergungsverbote zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2

Die Verordnung tritt ab 10.10.2020 in Kraft. Besonders relevant ist folgende Änderung: Menschen, die aus Gebieten mit besonders vielen Corona-Infizierten kommen (mehr als 50/100.000 in 7 Tagen), dürfen vorerst nicht mehr zu touristischen Zwecken in Niedersachsen übernachten.

Niedersächsische Verordnung über Beherbergungsverbote zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf einer Sonderseite der Niedersächsischen Landesregierung >> 

 

Handlungskonzept Pandemiebekämpfung Niedersachsen

Das Sozial- und das Innenministerium haben ein vorsorgliches Handlungskonzept zur Bekämpfung eines ansteigenden Infektionsgeschehens entwickelt. Das Handlungskonzept soll allen örtlichen Behörden einen differenzierten Orientierungsrahmen für mögliche weitere Eskalationsstufen bieten. Ziel ist es, einen erneuten landesweiten Shutdown zu vermeiden.

Handlungskonzept Pandemiebekämpfung Niedersachsen

SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel zur Bekanntmachung im Gemeinsamen Ministerialblatt (GmBi) freigegeben. Sie tritt im August 2020 in Kraft. Der Arbeitsschutzstandard im Sinne einer Empfehlung vom April 2020 wird nun von der Arbeitsschutzregel abgelöst und erhält damit eine rechtlich bindende Gültigkeit.

SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel

Weitere Informationen zur Arbeitssicherheit und zur Arbeitsmedizin rund um das Virus erhalten Sie bei unserem Verbund-Unternehmen, den Arbeitsmedizinischen Zentren Nordwest.

Zur Website der Arbeitsmedizinischen Zentren Nordwest >>

FAQ - Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie

Einen Überblick über das FAQ-Papier der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zu den arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie gibt der nachfolgende Download. Dort werden vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Situation praxisrelevante Fragen rund um Infektionsschutz, Urlaubsrückkehrer, Einsatz der Corona-App etc. beantwortet. Stand: Juli 2020

FAQ - Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie

Warnung vor unsicher eingestuften Schutzmasken

Der durch die Pandemie erhöhte Bedarf an Schutzmasken hat auf dem Markt zu einer nahezu unübersichtlichen Flut an Anbietern und Produkten geführt. Allerdings entsprechen viele der angebotenen Artikel nicht dem notwendigen Standard.

Um mangelhafte Produkte zuverlässig erkennen zu können, bietet die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin eine Datenbank mit dem Namen „Gefährliche Produkte in Deutschland“, in der aktuell bekannt gewordene Produktrückrufe, Warnungen, Untersagungsverfügungen und sonstige Informationen zu gefährlichen Einzelprodukten zu finden sind. Durch Eingabe von Suchbegriffen oder das Setzen von Filtern (z.B. Schutzmaske) ist eine gezielte Suche möglich. Zur Datenbank der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin >>

Eine weitere Datenbank, auf der fehlerhafte Schutzmasken veröffentlicht sind, bietet die Website "Produktwarnung". Zur Website >>

Corona-Warn-App

Wie angekündigt ist es nun so weit: Die offizielle Corona-Warn-App des Bundes wurde veröffentlicht und steht zum Download bereit. Das Programm soll dabei helfen, einer erneuten Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland entgegenzuwirken.

Informationen zur Funktion der App, die wichtigsten Fragen und Antworten sowie die Möglichkeit zum Download finden sie hier: Zur Corona-Warn-App-Sonderseite der Bundesregierung >>

Konjunkturprogramm des Bundes

Die Bundesregierung hat ein Konjunkturprogramm erheblichen Ausmaßes in Höhe von 130 Mrd. € beschlossen. Am bedeutendsten dürfte die befristete Senkung des Mehrwertsteuersatzes sein. Weiterhin bekennt sich die Bundesregierung zu stabilen Lohnnebenkosten, einer stabilen EEG-Umlage, steuerlichen Maßnahmen und Überbrückungshilfen für verschiedene Branchen sowie Förderung der Digitalisierung und Elektromobilität und zahlreichen weiteren Maßnahmen, die viele langjährige Forderungen der Arbeitgeberverbände erfüllen.

Steuerliche Maßnahmen

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie stellen viele Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Aus diesem Grund haben das Bundesfinanzministerium und die obersten Finanzbehörden der Länder verschiedene steuerliche Erleichterungen beschlossen. So können Betroffene Steuerzahlungen in der Regel zinslos stunden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Vorauszahlungen zur Einkommen-, Körperschaft- und zur Gewerbesteuer herabzusetzen. Ebenso können die Finanzämter die Sondervorauszahlung für die Dauerfristverlängerung bei der Umsatzsteuer für krisenbetroffene Unternehmern herabsetzen und erstatten. Neben diesen Maßnahmen soll bei den Betroffenen bis zum Ende des Jahres von der Vollstreckung rückständiger Steuerschulden abgesehen werden. Genauere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Steuerberater oder Finanzamt.

Außerdem hat der Bundesrat dem Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise zugestimmt. Es umfasst unter anderem eine gesetzliche Verankerung der Möglichkeiten der Gewährung von Beihilfen und Unterstützungen des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer sowie steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld. Den kompletten Gesetzestext finden Sie hier >>

Ein zweites Corona-Steuerhilfegesetz liegt als Entwurf vor. Es hat zum Ziel, die Wirtschaft schnell wieder in Schwung zu bringen. Dazu werden schnell wirkende konjunkturelle Stützungsmaßnahmen umgesetzt. Das Gesetz bündelt dabei die Maßnahmen, die sehr schnell greifen sollen. Dabei ist es sinnvoll, die aufgrund der Corona Pandemie geschwächte Kaufkraft zu stärken. Unternehmen werden zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen unterstützt. Mit der Einführung der degressiven Abschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter, der Verbesserung der Möglichkeiten der Verlustverrechnung und der Erhöhung der steuerlichen Forschungszulage werden zusätzliche Investitionsanreize gesetzt. Weitere Informationen und den kompletten Gesetzentwurf finden Sie hier >>

Das Niedersächsische Finanzministerium hat Antworten auf die häufigsten Fragen in Zusammenhang mit den steuerlichen Erleichterungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus veröffentlicht. Die Seite finden Sie hier >>

NBank

Seit dem 25.03.2020 bieten das Land und die NBank zwei Förderprogrammen für Unternehmen an. 

  • Niedersachsen-Liquiditätskredit für kleine und mittlere Unternehmen

Kredit zur Liquiditätshilfe, der im ersten Schritt kleinen und mittleren Unternehmen einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z.B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen. 

>> Website Niedersachsen-Liquiditätskredit

  • Niedersachsen-Soforthilfe Corona für Kleinunternehmen und Soloselbstständige

Zuschuss des Landes für Kleinunternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten. Es wird ein Liquiditätszuschuss gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. 

>> Website Niedersachsen-Soforthilfe Corona

NEU: Die Niedersachsen-Soforthilfe Corona wird ab jetzt durch Mittel des Bundes unterstützt (Programmstart 31.03.2020, 23:59 Uhr).  Auf der Sonderseite der NBank zur Antragsstellung der Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes >> finden Sie Informationen zum Vorgehen.

Produktinformation Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes

Unternehmerinnen und Unternehmer können sich bei der NBank von montags bis freitags zwischen 08:00 bis 17:00 Uhr beraten lassen. Die NBank ist zusätzlich auch samstags von 09:00 bis 15:00 Uhr erreichbar. Dies gilt zunächst für die kommenden Wochenenden bis einschließlich 04.04.2020.

KfW-Corona-Hilfe

Die KfW-Bank bietet verschiedene Sonderkredite für Unternehmen an, die durch die Corona-Krise auf finanzielle Hilfen angewiesen sind.

Informationen über die Kredite und Antworten zu den häufigsten Fragen, sowie alle nötigen Formulare finden Sie auf den Seiten der KfW.

Zur KfW-Corona-Hilfe >>

Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung

Auf der Website des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums finden Sie folgende Informationen:

  • Informationen zu Erlassen und Allgemeinverfügungen
  • Hotline des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums
  • Informationen für die niedersächsische Wirtschaft
  • Informationen zum Gesundheitsschutz
  • Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zu spezifischen Themen
  • Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung >>